Re: Bankdaten im Mitglied
Verfasst: Mittwoch 1. Januar 2014, 10:47
Hallo miteinander,
ich habe jetzt schon bei einigen Funktionen gesehen, dass es eine Diskrepanz gibt zwischen dem, wie und für was sie gedacht sind, und wie sie benutzt werden. Das führt bei Änderungen dann zwangsläufig zu Problemen, man übersieht Anwendungsfälle.
Die Bankdaten stehen unter "Zahlung", dienen also dem Einzug von Gebühren etc. Entsprechend benötigt man sie nur bei Lastschrift, ansonsten können sie ausgeblendet werden. Nicht zuletzt durch die SEPA-Regelungen sind dort auch diverse Informationen gespeichert, die für eine Überweisung zum Mitglied irrelevant sind (man benötigt kein Mandat), und dagegen sprechen, die Felder als Adressbuch zu nutzen.
Gleichzeitig ist es natürlich praktisch, zur Erstattung von Auslagen etc. die Bankdaten auch für Überweisungen an das Mitglied am Mitglied (und nicht losgelöst) zu speichern.
Dass eingetragene Zahlungs-Bankdaten automatisch im Hibiscus-Adressbuch landen, legt letzteres auch nahe (die Funktion kannte ich noch garnicht). Allerdings sollte dies dann auch in der GUI entsprechend klar strukturiert sein (und eben nicht unter "Zahlung" stehen).
Die Bankverbindung von Nicht-Mitgliedern, denen man regelmäßig etwas überweisen muss, kann wiederum logischerweise nur in Hibiscus verwaltet werden. Somit kann man auch argumentieren, dass Zahlungsempfänger grundsätzlich über Hibiscus verwaltet werden, der Import aus JVerein ist dann einfach ein nettes Zusatzfeature (was aber offensichtlich zu Irritiationen führen kann).
Ich habe mich vor ein paar Wochen erstmalig intensiv mit JVerein beschäftigt und kann aus der Erfahrung heraus sagen, dass es einige Dinge gibt, die man als neuer Benutzer komisch findet. Man kommt schon damit zurecht und arrangiert sich mit manchem, da JVerein sehr vieles mehr als ausreichend löst und kostenlos ist - für mich und meinen Verein ist es eine super Lösung. Wenn man JVerein allerdings als ein Produkt ansieht, würde ich sagen, müsste man konzeptionell manches überarbeiten und polieren, um es konsistenter zu machen. Dadurch würde es für Neueinsteiger intuitiver und bei der Produktauswahl attraktiver werden. Dies erfordert aber auch ein richtiges Produktdesign mit einer expliziten Anforderungs-/Produktspezifikation (was soll das Produkt können, und eine Abgrenzung was nicht) - auf der Basis kann man dann auch Änderungen planen und diskutieren. Allerdings ist es durchaus legitim, wenn Heiner mit dem jetzigen Weg fortfährt, der für 80% der Benutzer befriedigend ist.
Viele Grüße und Frohes Neues!
Tobias
ich habe jetzt schon bei einigen Funktionen gesehen, dass es eine Diskrepanz gibt zwischen dem, wie und für was sie gedacht sind, und wie sie benutzt werden. Das führt bei Änderungen dann zwangsläufig zu Problemen, man übersieht Anwendungsfälle.
Die Bankdaten stehen unter "Zahlung", dienen also dem Einzug von Gebühren etc. Entsprechend benötigt man sie nur bei Lastschrift, ansonsten können sie ausgeblendet werden. Nicht zuletzt durch die SEPA-Regelungen sind dort auch diverse Informationen gespeichert, die für eine Überweisung zum Mitglied irrelevant sind (man benötigt kein Mandat), und dagegen sprechen, die Felder als Adressbuch zu nutzen.
Gleichzeitig ist es natürlich praktisch, zur Erstattung von Auslagen etc. die Bankdaten auch für Überweisungen an das Mitglied am Mitglied (und nicht losgelöst) zu speichern.
Dass eingetragene Zahlungs-Bankdaten automatisch im Hibiscus-Adressbuch landen, legt letzteres auch nahe (die Funktion kannte ich noch garnicht). Allerdings sollte dies dann auch in der GUI entsprechend klar strukturiert sein (und eben nicht unter "Zahlung" stehen).
Die Bankverbindung von Nicht-Mitgliedern, denen man regelmäßig etwas überweisen muss, kann wiederum logischerweise nur in Hibiscus verwaltet werden. Somit kann man auch argumentieren, dass Zahlungsempfänger grundsätzlich über Hibiscus verwaltet werden, der Import aus JVerein ist dann einfach ein nettes Zusatzfeature (was aber offensichtlich zu Irritiationen führen kann).
Ich habe mich vor ein paar Wochen erstmalig intensiv mit JVerein beschäftigt und kann aus der Erfahrung heraus sagen, dass es einige Dinge gibt, die man als neuer Benutzer komisch findet. Man kommt schon damit zurecht und arrangiert sich mit manchem, da JVerein sehr vieles mehr als ausreichend löst und kostenlos ist - für mich und meinen Verein ist es eine super Lösung. Wenn man JVerein allerdings als ein Produkt ansieht, würde ich sagen, müsste man konzeptionell manches überarbeiten und polieren, um es konsistenter zu machen. Dadurch würde es für Neueinsteiger intuitiver und bei der Produktauswahl attraktiver werden. Dies erfordert aber auch ein richtiges Produktdesign mit einer expliziten Anforderungs-/Produktspezifikation (was soll das Produkt können, und eine Abgrenzung was nicht) - auf der Basis kann man dann auch Änderungen planen und diskutieren. Allerdings ist es durchaus legitim, wenn Heiner mit dem jetzigen Weg fortfährt, der für 80% der Benutzer befriedigend ist.
Viele Grüße und Frohes Neues!
Tobias